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"Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung fuer unsere Zukunft."[George B Shaw]




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Grafik am PC

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Inhaltsverzeichnis

 

Grafik am PC

 

Warum Paint Shop Pro?

 

Die Werkzeugleiste in PSP7

 

Umgang mit Farben

 

Umfärben

 

Freistellen von Objekten

 

Layer / Ebenen

 

Masken

 

Aus Schwarz/Weiß Farbe machen

 


Grafik am PC

 

Wenn man bedenkt, dass es gerade ein Mal 2 Jahrzehnte her ist, dass die Zeit der Desktop-PCs eingeläutet wurde, so wird einem dann erst bewusst, welch große Sprünge die Industrie und die Gesellschaft im Computerbereich gemacht haben.

Damals hätte sich keiner auch nur im Geringsten ausmalen können, was im neuen Jahrtausend so alles möglich sein würde. Aber auch vor ein paar Jahren war nur schwerlich abzusehen, welch Entwicklung die Hard- aber auch Softwarestandards machen würden. Was bis vor gar nicht allzu langer Zeit nur teuren Film- und Werbemedien-Studios vorbehalten war, hat inzwischen Einzug in viele Klein-Büros oder gar Wohnzimmer gefunden. So ist es mittlerweile jedem Interessenten möglich und auch erschwinglich, Design am eigenen Heim-PC zu betreiben.

Ein Traum für viele Künstler, Designer oder einfach nur kreative Menschen ging in Erfüllung und öffnete neue Möglichkeiten.

Auch ich ließ mich davon mitreißen und bin nun schon seit vielen Jahren begeistern an der Materie dran. Man wächst mit und an seinen Erfahrungen und Kenntnissen.

 

 

 

 

Warum Paint Shop Pro?

 

Doch warum ausgerechnet Paint Shop Pro (nachfolgend PSP)? Wie immer im Leben spielt der Zufall eine gewisse Rolle, aber auch die Tatsache, dass PSP im Vergleich zum Boliden „Photoshop“ einfach preislich gesehen erschwinglich ist, war ein großer Ausschlaggeber.

So ist die aktuelle Version PSP 8 mit rund 80€ nur ein Bruchteil der Investition von Photoshop CS für rund 600€.

PSP bietet ein, wie ich finde, unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und setzt sich deutlich von allen Konkurrenzprodukten in dieser Preisklasse ab.

 

Sicherlich wachsen mit der Zeit die Ansprüche und mach stößt ab und an die Grenzen der Software, aber letztendlich kommt es auf das Ergebnis an. So bin ich sehr zufrieden mit PSP in der 7er Version und bin in der Lage damit alle kreativen Arbeiten zu realisieren.

 

Im Folgenden werde ich einige Einblicke in die allgemeinen und PSP7-spezifischen Techniken und Vorgehensweisen des 2D-Designs am Computer geben.


 

Die Werkzeugleiste in PSP7

 

Zum Bearbeiten von Bilddateien stehen dem Benutzer mehrere Werkzeuge zur Verfügung. Nachfolgend sind alle Werkzeuge aus der Werkzeugleiste aufgelistet, beschriftet und die wesentlichen Funktionen angegeben. Die wichtigsten Werkzeuge sind unterstrichen.

 

  1. Pfeil-/Hand: Verschieben des Bildausschnittes
  2. Lupe: Vergrößern bzw. verkleinern des Bildausschnittes. Durch Klicken und Ziehen wird das vom entstandenen Rechteck begrenzte Bildstück auf die aktuelle Fenstergröße skaliert. à Ebenso mit Mausscrollrad möglich, deshalb eher unwichtig.
  3. Deformation: Skalieren bzw. deformieren eines gewählten Bildelements durch Verwendung der 8 Randpunkte
  4. Schneiden: Das Bild wird auf eine gewählte Größe beschnitten.
  5. Verschieben: Hauptsächlich zum Verschieben verschiedener Bildebenen
  6. Geometrisches Auswahlwerkzeug: Auswahl von Bildelementen mit Hilfe von einigen geometrischen Formen. Meist wird nur das „Rechteck“ verwendet.
  7. Lasso: Punkt-für-Punkt oder pixelgenaue Mausspur-Auswahl von Bildelementen
  8. Zauberstab: Flächenauswahl an Hand von Ähnlichkeits-Kriterien
  9. Pipette: Farbwahl durch Anklicken eines beliebigen Pixels in einem Bild
  10. Pinsel: Mausspur-Auftragung von Farbe mit sehr vielseitigen Einstellungsmöglichkeiten (Form, Größe, Härte, Dichte sowie Schrittzahl)
  11. Kopierpinsel: Dupliziert eine Bildstelle an einem anderen Ort. Sehr nützlich um, Retuschier-Arbeiten bzw. Fotomontagen durchzuführen.
    Während man die [Shift-Taste] gedrückt hält wählt man mit einem linken Mausklick die „Quelle“, danach Shift-Taste loslassen und mit der linken Maustaste wie einen normalen Pinsel benutzen.
  12. Farbwechsler: Tauscht als Pinsel geführt die Zweit-Farbe gegen die Erst-Farbe aus. Bei einem Doppelklick auf das Bild, ändert sich die Farbe im gesamten Bild. Selten zu gebrauchen.
  13. Retuschieren: Sehr nützliches und vielseitiges Werkzeug. Unter anderem mit den Optionen des Aufhellen bzw. Abdunkeln, Verschmieren, Verreiben, etc.
  14. Kratzer entfernen: Ermöglicht es auf unproblematische Weise Kratzer von gescannten Fotos zu entfernen. Leider nicht immer mit zufrieden Stellenden Resultaten, deshalb eher zu vernachlässigen.
  15. Radierer: Mausspur-Entfernen von Bildinhalten.
  16. Bildstempel: Setzt vorgefertigte und in speziellen Bilddatenbanken integrierte Objekt-Grafiken auf das Bild. Kann in bestimmten Fällen das Dekorieren von Dokumenten erleichtern, wird jedoch im professionellen Bereich nicht eingesetzt, da es sich hierbei um vorgefertigte Grafiken handelt.
  17. Spraydose: Erzeugt Farbspuren, die an eine Airbrush-Technik erinnern. Sehr selten verwendet, da es sich nur gering vom Pinsel unterscheidet.
  18. Farbfüllung: Füllt nach gegebenen Kriterien ganze Flächen mit einer Farbe.
  19. Text: Ermöglicht es Schriftzüge als Pixel- oder Vektor-Grafiken zu erstellen. Somit ist der Text immer wieder ohne Qualitätseinbußen veränderbar.
  20. Zeichenstift: (Vektorbasierte) Linien, Kurven und Formen frei Hand erstellen
  21. Formen: (Vektorbasierte) vorgegebene geometrische Formen erstellen und vorgefertigte Vektor-Objekte nutzen.
  22. Vektor-Auswahl: Spezielles Werkzeug nur für Vektor-Objekte. Diese lassen sich damit verschieben, bearbeiten oder auch verformen.

 

Umgang mit Farben

 

Es gibt in PSP7 grundsätzlich zwei Möglichkeiten Farben zu wählen. Die erste ist mit Hilfe der Pipette.

Geht man mit dieser über ein beliebiges geöffnetes Bild so wird die Farbe des Pixels auf das man zeigt, im RGB Code dargestellt. Dies geschieht sowohl an der Stelle des Werkzeugs in einer kleinen gelben Anzeige, als auch im unteren Bereich der Farbpaletten-Leiste. Hier sieht man zusätzlich die Deckfähigkeit des Pixels (0% = vollständig Transparent; 50% = Halbtransparent; usw.) und die Farbe in einem kleinen Vorschaufenster.

 

Fährt man mit der Maus über die Farbpalette, so wechselt der Mauszeigen in eine Pipettenform unabhängig vom gerade gewählten Werkzeug. Auf diese Weise kann man immer ohne Umstände eine Farbe wählen, und diese gleich darauf mit dem bereits gewählten Werkzeug verwenden.

 

Es ist immer möglich zwei unterschiedliche Farben ausgewählt zu haben. Dies geschieht mit der linken bzw. mit der rechten Maustaste und lässt sich später ebenso mit diesen Tasten nutzen.

So kann man im linken Beispiel durch Klicken mit der linken Maustaste die Farbe rot und mit der rechten Maustaste die Farbe orange anwenden.

 

 

Die zweite Möglichkeit ist eine präzisere. Man klickt dabei mit der linken Maustaste auf eines der beiden Farbfelder, sodass sich ein neues Fenster öffnet, wie es auf der rechten Seite zu sehen ist.

Hier hat man nun mehrere Möglichkeiten, einen Farbwert zu wählen:

-         eine der 48 Grundfarben von Windows durch direktes Anklicken

-         eine der 16 benutzerdefinierten Farben, die man beliebig festlegen kann, in dem man die momentan aktuelle Farbe mit „Hinzufügen“ speichert

-         mit Hilfe des Farbrades

-         durch Eingabe des RGB-Codes (Rot-Grün-Blau Werte)

-         durch Eingabe der HSL-Werte (Hue, Saturation, Lightness)

-         durch Eingabe des Hex bzw. HTML-Codes, wie er in Webseiten verwendet wird.

 

Alle diese Angaben werden ständig aktualisiert, sodass man bei der Eingabe eines Codes, diesen sofort umkonvertiert in den beiden anderen Codes sieht.

Das Farbrad lässt sich in Kombination mit dem HTML-Code Feld sehr gut für Webdesign verwenden. Wählt man eine bestimmte Farbe im Kreis, so kann man den generierten Hex-Code herauskopieren und in seinen HTML-Seiten verwenden.

 



Umfärben

 

Man kann relativ unproblematisch Objekte umfärben ohne manuell Hand anlegen zu müssen.

In diesem Beispiel soll aus diesem roten Apfel ein blauer werden.

 

Wir wählen dazu

Farben / Farbeinstellungen / Farbtöne anpassen …

 

 

 

Wir sehen nun die Dialogbox mit den Ausgangseinstellungen. (rechts)

 

Nun schauen wir uns den Apfel noch ein Mal genauer an und erkennen, dass er aus Farbabstufungen von violett über rot bis hin zu orange besteht.

Das bedeutet, dass wir die Regler die diese Farben in der Ausgangslage zeigen, ins blaue ziehen müssen um diese Farben entsprechend zu verändern.

Dadurch, dass sonst nichts anderes im Bild rot ist, besteht keine Gefahr, dass ungewollte Bereiche umgefärbt werden. Ansonsten müsste zuerst eine Auswahl um den Apfel herum erstellt werden um nur in diesem Bereich zu verändern.

 

 

Mit diesen Einstellungen erhalten wir folgendes Ergebnis und haben damit unser Ziel einer perfekten automatischen Umfärbung erreicht.

 

 

 

Freistellen von Objekten

 

Oftmals ist es notwendig eine Person oder ein Objekt aus einem Foto zu entnehmen und in einem anderen Bild einzubetten. So kann man dies für grafische Feinheiten, die den Bildgesamteindruck verbessern (Blumenvase zur Verschönerung des Zimmers) ebenso gut nutzen, wie zur offensichtlichen Bildmanipulation (eigenes Foto auf dem Mount Everest).

 

Im Folgenden werden wir nun die Möglichkeiten der Auswahlwerkzeuge nutzen und auf dabei deren Funktionsweisen eingehen.

 

In diesem Beispiel werden wir eine einzelne Erdbeere vom Hintergrund trennen, sodass diese in einem anderen Bild verwendet werden kann.

 

 

Dazu verwenden wir für die schnelle Grob-Markierung das Zauberstab-Werkzeug.

Die Einstellungen in der Stil-Palette übernehmen wir wie auf der rechten Seite.

 

 

Im Auswahlmodus lassen sich unterschiedliche Methoden für die Selektierung wählen, wobei wir nun, wie auch in den meisten anderen Fällen auch, den RGB-Wert Modus wählen. Dieser wird in der Praxis am häufigsten verwendet und ist auch in diesem Fall eine gute Wahl.

 

Die Randschärfe belassen wir auf 0, da wir vorerst eine scharfe Auswahlkante haben möchten.

 

Bei der Toleranz muss man häufig etwas experimentieren um einen passenden Wert zu finden. Wir möchten im Beispiel erreichen, dass alles was nicht zur Erdbeere gehört, markiert wird, um es später entfernen zu können. Dieser Bereich umfasst den Hintergrund und den Schatten mit gelb-braunen Farbabstufungen mit unterschiedlichen Helligkeiten. Es handelt sich also um relativ viele unterschiedliche Farbwerte, die jedoch relativ stark im Kontrast zur grell-farbigen Beere stehen; so können wir einen relativ hohen Toleranz-Wert einstellen um eine bestmögliche Auto-Auswahl zu erhalten.

Bis auf den Schattenbereich haben wir nun eine sehr exakte Auswahlkante. Für den letzten Feinschliff muss von Hand nachgebessert werden.

Mit dem Lasso-Werkzeug umfahren wir nun bei gedrückter [Shift]-Taste so exakt wie möglich den Schatten um diesen Bereich zur bisherigen Auswahl zu addieren.

Zum Subtrahieren drückt man die [Strg]-Taste.

 

Scrollt man nun nah genug heran, so ist zu erkennen, dass die vorherige weiche Kante nun teilweise mitselektiert wurde (links). Würde man nun den äußeren Bereich entfernen, so bliebe eine unschöne Treppe (rechts).

 

Damit sich die Erdbeere später besser in das Bild integriert, erzeugen wir eine weichere Kante.

 

Dazu gehen wir in

„Auswahl/Modifizieren/Randschärfe…“ und wählen je nach Größe des Bildes einen passenden Wert. Im Beispiel (509x448 Pixel) erweist sich 2 als ein geeigneter Wert.

Anschließend löscht ein Druck auf [Entf] den selektierten Hintergrundbereich und wir sehen deutlich eine weiche Kante (rechts).

 

Nun können wir diese Erdbeere auf ein passendes Motiv transportieren, in dem wir die Erdbeere mit dem Lasso-Werkzeug grob außerhalb umfahren, mit [Strg+C] kopieren und im neuen Bild mit [Strg+E] wieder einfügen. Nun nur noch mit Hilfe des Deformations-Werkzeugs auf die richtige Größe bringen und schon sieht der Kuchen viel leckerer aus J.

 

 


 

Layer / Ebenen

 

Ein essentieller Bestandteil in Grafikprogrammen ist die Möglichkeit, mit Layern zu arbeiten. Einen Layer kann man sich als eine Art Folie vorstellen, auf der man malt. Man kann beliebig viele dieser Folien auf einander stapeln, sodass sich viele Ebenen bilden. Auf jeder dieser Ebenen befindet sich irgendein Bestandteil des Bilds, der sich nahtlos in das gesamte Werk einfügt, da der Bereich, den es nicht einnimmt, transparent dargestellt wird.

 

Der große Vorteil ist, dass alle Layer von einander unabhängig sind und einzeln bearbeitet werden können, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.

 

In einer meiner letzten Arbeiten verwendete ich beispielsweise 15 Layer für das Design einer Urkunde. (rechts). Bei einer solchen Anzahl ist es, ähnlich wie in der Programmierung bei Variablen, wichtig für sich sprechende Bezeichner bzw. Namen zu vergeben, um sich später schnell zurechtfinden zu können.

 

Jede Zeile steht für eine Ebene mit all ihren Eigenschaften, wobei die oberste Zeile auch in Wirklichkeit die oberste „Schicht“ darstellt. Wäre diese wollständig ausgefüllt, würde sie alles verdecken.

 

Die wichtigsten Einstellmöglichkeiten bei Layern

 

Jeder Layer ist durch einen Namen gekennzeichnet und ist entweder ein Pixel- oder ein Vektor-Layer, was man am Symbol vor der Bezeichnung sehen kann.

Raster-Ebene (auf Pixeln basierend)

Vektor-Ebene (auf mathematischen Formeln basierend)

 

Ebenen lassen sich sehr einfach aus- und wieder einblenden um den Arbeitsbereich übersichtlich halten zu können und die im Moment nicht benötigten Elemente zu verstecken.

Dies geschieht durch einen Mausklick auf die Brille.

Sichtbare Ebene: *

Versteckte Ebene:

 

Für jede Ebene lässt sich eine Transparenzstufe einstellen, sodass man bestimmte Elemente teilweise ausblenden kann.

Ebene mit etwa zwei Drittel Transparenz:

100% = voll sichtbar

0% = vollkommen ausgeblendet (unsichtbar)

 

Ein Layer muss aber nicht nur einfach normal bestehen. Es können einige unterschiedliche Ebenen-Anpassungsmodi gewählt werden, die Auswirkungen auf das Bild auf dem Layer haben.

So hellt die darunter liegenden Ebenen an den hellen Stellen der Ebene leicht auf.

 

Neue Ebenen erstellt man entweder dadurch, dass man eine leere Ebene erzeugt, indem man auf klickt, oder indem man eine Grafik, die sich im Speicher des PC’s befindet, über [Strg+L] als neue Ebene in das aktuelle Bild einfügt.

 

Das Symbol * zeigt an, ob diese Ebene eine Maske enthält oder nicht.

 

 

 

Masken

 

Masken bieten die Möglichkeit, Bildbereiche temporär zu entfernen oder teilweise auszublenden, ohne das eigentliche Bildmaterial zu verändern.

Eine Maske ist im Prinzip ein Graustufen-Bild, das am eigentlichen Bild hängt und dessen Bereiche je nach eigener Helligkeit ausblendet.

 

Ein schwarzer Pixel der Maske erzeugt also eine Transparenz von 100% auf dem eigentlichen Bild, während ein weißer Pixel eine Transparenz von 0% (keine Auswirkung) erzeugt. Dazwischen befindet sich das volle Spektrum der 256 Graustufen, sodass insgesamt 256 unterschiedlich starke Transparenzabstufungen möglich sind.

 

Diese Graustufen-Maske kann mit den normalen Pinsel-Werkzeug bearbeitet werden, oder aber man verwendet ein fertiges Graustufen-Bild.

 

Im folgenden Beispiel werde ich ein Anwendungsbeispiel bei der Verwendung von Masken zum Erzeugen von Bild-Übergangs-Rändern aufzeigen.

 

 

Anwendung von Masken

 

Wir möchten nun dieses Auge auf diese Landschaft legen ohne dass dabei die harten Rechteckskanten stören.

 

 

 

Dazu aktivieren wir das Augen-Bild und wählen im Menü:

Masken / Neu / Aus einem Bild …

 

Hier wählen wir nun das ebenfalls geöffnete Graustufen-Masken-Bild und bestätigen mit den folgenden Einstellungen. (rechts)

 

Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

 

 

Wir haben nun ein einen schöne runden Übergang ins Transparente hin, ohne das eigentliche Bild zu verändern; bräuchten wir das Ursprungsbild wieder, so könnten wir die Maske über „Maske / Löschen / Nicht mit aktueller Ebene verbinden“ wieder entfernen.

 

Nun soll jedoch das Auge auf die Landschaft. Deshalb kopieren wir einfach das gesamte Bild mit [Strg+C] und fügen es über der Landschaft mit [Strg+L] als neue Ebene ein. Voila.

 

 


 

Aus Schwarz/Weiß Farbe machen

 

Ist ein Bild ein Mal in Graustufen umgewandelt, so sind alle Farbwerte damit verloren. Es ist also unmöglich ein Schwarz/Weiß Bild automatisch einfärben zu lassen.

Es geht jedoch manuell. Zwar wird man nie perfekte Ergebnisse erzielen können, jedoch muss diese Möglichkeit ja auch nicht unbedingt für realistische Ergebnisse genutzt werden.

 

Oftmals sind künstlerische Ergebnisse viel interessanter, als das Original.

 

 

 

Im Folgenden werden wir versuchen, diesen Kirschen einen Hauch Natürlichkeit zu verleihen, ohne jedoch den Flair der Graustufen-Grafik zu verändern.

Zuerst erstellen wir eine leere Ebene über dem Graustufenbild und übermalen nun die Objekte mit kräftigen, passenden Farben.

Dass es nun etwas seltsam aussieht, ist nicht abzustreiten, jedoch sind wir ja noch nicht fertig. Man sollte sich hier nicht vom ersten Anblick täuschen lassen.

 

Nun setzen wir den Anpassungsmodus der Ebene, auf der wir die Farbe angebracht haben, auf „Überbelichten“. Dieser Modus lässt die Pixel der unteren Ebene durchscheinen und verbindet sie auf interessante Weite mit den Farben der oberen Ebene. Jedoch scheinen die Farben zu kräftig.

 

Also verringern wir die Deckfähigkeit der Farbebene auf etwa 50% und erhalten unser finales Ergebnis.

 

 


 

 

 

 

 

 

Erstellt am 15.07.04
von Ilja Herlein
http://www.iljaherlein.de


Quellen

Sämtliche Informationen stammen aus dem eigenen Wissen, sodass keine schriftlichen Informationen zu Hilfe genommen wurden.

 

Bildquellen:

Google Bildersuche - http://www.google.de/imghp

PicStyle - http://www.picstyle.de/

Selbst angefertigte Screenshots aus der Software Jasc Paint Shop Pro 7

Nähere Informationen unter http://de.jasc.com/

 

 

© Ilja Herlein 2004 - 2009